
An diesem Tag erhoben sich in Ost-Berlin und in über 700 Städten und Gemeinden der DDR mehr als eine Million Menschen gegen die SED-Diktatur. Sie protestierten für bessere Lebensbedingungen, freie Wahlen, demokratische Rechte und gegen politische Unterdrückung.
Der Volksaufstand wurde durch sowjetische Panzer und die Sicherheitsorgane des DDR-Regimes blutig niedergeschlagen. Viele Menschen bezahlten ihren Mut mit Haft, Verfolgung oder sogar mit dem Leben.
Der 17. Juni 1953 mahnt uns bis heute: Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind keine Selbstverständlichkeit. Sie müssen geschützt, verteidigt und immer wieder neu mit Leben erfüllt werden.
Historisch gehört zur Wahrheit auch: Die PDS war formal-rechtlich die Nachfolgepartei der SED; die heutige Partei Die Linke entstand 2007 aus der Fusion von PDS und WASG.
Zum Volksaufstand selbst nennt das Bundesarchiv mehr als eine Million Demonstrierende in über 700 Städten und Gemeinden der DDR.
