
Die Stadt Vaihingen an der Enz muss sparen. Dafür wurde eine Haushaltsstrukturkommission eingerichtet – allerdings ohne Vertreter von WIV – Wir in Vaihingen. Kritische Fragen waren offenbar nicht erwünscht.
Besonders problematisch: Die Kommission tagt nichtöffentlich. Bürgerinnen und Bürger bleiben außen vor, obwohl es um die Zukunft des städtischen Haushalts geht.
Nun liegen erste Vorschläge aus dem „Quick-Win-Paket Nr. 1“ vor. Viele Maßnahmen wirken weniger wie echte Strukturreformen, sondern eher wie Gebührenerhöhungen und Leistungskürzungen:
➡️ höhere Eintrittspreise im Enztalbad
➡️ weniger Service bei Rentenstelle und Personalausweis-Erinnerung
➡️ Gebühren für private Archiv-Recherchen
➡️ Streichung der Sportlerehrung
➡️ Kürzungen bei Ehrenamt, Vereinen und Jugendgemeinderat
Zusammen bringt das Paket rund 154.850 € pro Jahr. Bei einem Sparziel von 3 Millionen Euro jährlich ist das nur ein kleiner Beitrag.
Unser Fazit:
Sparen ja – aber transparent, fair und mit Beteiligung der Bürgerschaft. Nicht hinter verschlossenen Türen und nicht hauptsächlich zulasten der Bürgerinnen und Bürger.
